Jahresrückblick 2025: Das hat uns bewegt
2025 war für Corris ein Jahr mit wesentlichen Veränderungen im Fundraising. Neben der Durchführung von Eventkampagnen lag der Fokus insbesondere auf dem Testen neuer digitaler Zahlungsmethoden.
Hauptsponsoring vom SwissFundraisingDay
Auch in diesem Jahr haben wir wieder den Schweizer Fundraising Day des Fundraisingverbandes im Kursaal Bern als Hauptsponsor unterstützt. Anlässlich unseres 30-jährigen Bestehens haben wir uns etwas Besonderes überlegt: Am Corris-Stand gab es erfrischende Mocktails, organisiert in Zusammenarbeit mit dem Blauen Kreuz Bern. Wir bedanken uns herzlich für die vielen spannenden Gespräche und den persönlichen Austausch mit unseren Kundinnen und Kunden am Stand.
Das Jubiläumsfest
30 Jahre wird man nicht jedes Jahr. Deshalb haben wir 2025 zum Anlass genommen, ein grosses Jubiläumsfest in unseren Räumlichkeiten an der Hardturmstrasse in Zürich zu feiern. Kundinnen und Kunden, Partner, Dienstleister sowie Mitarbeitende aus nah und fern waren eingeladen, diesen Meilenstein gemeinsam mit uns zu feiern. Ende August durften wir ein wunderschönes Fest erleben. Weitere Eindrücke gibt es in unserem Blogartikel «30 Jahre Corris – Drei Jahrzehnte F2F-Fundraising in der Schweiz».
Digitale Zahlungsanbieter und wiederkehrende Spenden mit TWINT
Ende 2028 wird das LSV+ durch ein neues Verfahren, e-Bill Direct Debit ersetzt. Kundinnen und Kunden, die 2026 mit F2F starten wollen, bekommen keine LSV+-Identitätsnummer mehr und können somit kein Lastschriftverfahren am Infostand mehr anbieten. Zusammen mit einigen NPOs haben wir TWINT Recurring als neue Zahlungsmethode getestet. Der spannende und erfolgreiche Test mit Amnesty International wurde anlässlich eines ERFA-Treffens vom Swissfundraising Verband im September präsentiert.
Die Ergebnisse zeigen ein klares Bild: Für regelmässige wie auch einmalige Zahlungen eignen sich verschieden digitale Zahlungsmethoden wie Kreditkartenzahlungen, aber auch TWINT Recurring. TWINT ist mittlerweile so weit verbreitet, dass es in den Kampagnen kaum zu Ablehnung aufgrund fehlender Nutzung kam. Gleichzeitig zeigt sich, dass Stornierungen in den Apps sehr einfach und nutzerfreundlich möglich sind. Es ist also wichtig, die grosse Bedeutung von regelmässigen Spenden im direkten Dialog gut zu erklären und dass das Onboarding gut klappt.
Events: Amnesty International & UNICEF
Neben unseren regulären Kampagnen durften wir 2025 zwei besondere Events realisieren: In derselben Woche (KW 50) fanden gleich zwei aussergewöhnliche Aktionen mit Amnesty International und UNICEF Schweiz statt.
Amnesty International – Kerzenkampagne
Mit Amnesty International verbindet uns eine langjährige und geschätzte Partnerschaft. Anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte am 10. Dezember 2025 haben wir gemeinsam eine Aktion umgesetzt, die bewusst über eine klassische Infostand-Kampagne hinausging: Die sogenannte «Kerzenkampagne». Unter dem Slogan «Light up for Freedom» verteilten ausgewählte Dialoger*innen in der Deutsch- und Westschweiz rund 5’000 Bienenwach-Rollkerzen an Passant*innen. Die Aktion war logistisch und organisatorisch anspruchsvoll – und zugleich sehr wirkungsvoll. Eindrücke dazu finden sich in unserem Blogartikel «Im Einsatz für die Menschenrechte: Amnesty International und Corris».
UNICEF-Kampagne
Ebenfalls in derselben Woche durften wir für UNICEF Schweiz ein aufmerksamkeitsstarkes Event umsetzen. Auf einem Eventplatz im Bahnhof Bern wurde ein grosser Stand mit Roll-ups, Messewand, Infoständen, Beachflags und Glücksrad aufgebaut. Drei erfahrene Dialoger*innen waren vor Ort und luden Passant*innen dazu ein, am Glücksrad teilzunehmen. Ein besonderes Highlight war der Besuch der UNICEF-Botschafterin Stefanie Heinzmann, die an einem der Aktionstage persönlich den Infostand besuchte, um die Kampagne zu unterstützen. Mehr Infos findest du im Blogartikel «UNICEF-Eventauftritt am Hauptbahnhof in Bern»
Lernreiches Jahr
Insgesamt war 2025 ein Jahr mit vielen neuen Erkenntnissen, Herausforderungen und Veränderungen in der NGO-Branche – unter anderem durch den Wegfall von Unterstützungsleistungen aus dem USAID –, Kürzungen bei der DEZA, eine veränderte Spendenbereitschaft sowie ein verändertes Spendenverhalten wirken sich spürbar auf die gesamte Fundraisingbranche aus.
Als grösste Fundraisingagentur stellen wir uns diesen Herausforderungen. Wir werden 2026 noch stärker in Tests, Innovationen und neue Produkte investieren, um gut auf kommende Veränderungen vorbereitet zu sein.
Guter Zusammenhalt
Bei allen Veränderungen und Unsicherheiten bleibt ein zentrales Element konstant: Der starke Zusammenhalt innerhalb der NGO- und Fundraisingbranche. Sowohl für 2025 als auch für die Jahre davor lässt sich für die Schweiz eine positive Bilanz ziehen. Die Branche ist gut vernetzt, kooperativ und unterstützt sich gegenseitig. Für die kommenden Jahre wünschen wir uns, dass dieser partnerschaftliche Geist erhalten bleibt – und freuen uns darauf, zukünftige Herausforderungen gemeinsam anzugehen.


